Thermotransferdruck: Dynacode II

Das Thermodirekt-Verfahren wird überall dort eingesetzt, wo ein hohes Maß an Flexibilität im Druckbild gefordert ist, z. B. bei der Kennzeichnung von Folienverpackungen und Etiketten. Fast alle Verpackungsfolien, die auf vertikalen und horizontalen Folienverpackungsmaschinen verarbeitet werden können, lassen sich problemlos bedrucken.

Die Direktdruckwerke Dynacode II zählen zu den leistungsfähigsten und effizientesten Drucksystemen und erfüllen mit  einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 800 mm/s und einer Auflösung von 300 dpi höchste Qualitätsansprüche. Die einfache Integration in Ihre Infrastruktur ermöglicht breite Verwendungsmöglichkeiten in allen Branchen.


Besonders bei der Bedruckung von Folienverpackungen hat Dynacode II Maßstäbe gesetzt. Der große Vorteil ist die Flexibilität: Ob Modus, Geschwindigkeit, Druckauflösung oder Einbaulage - den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden sind keine Grenzen gesetzt. Diese Art Druck ist leicht durch einen höheren Oberflächenglanz als bei den meisten anderen Druckverfahren erkennbar.

Funktionsweise

Beim Thermotransferdruck wird eine spezielle, mit temperaturempfindlicher Farbe beschichtete Folie zwischen der zu bedruckenden Oberfläche und einem Thermodruckkopf hindurch geführt. Der Druckkopf besitzt hunderte winziger individuell ansteuerbare Heizelemente, die das Druckbild übertragen. Sobald der Druckkopf sich auf die zu bedruckende Oberfläche absenkt und Druck ausgeübt wird, werden die Heizelemente an bestimmten Stellen erhitzt. Das hat zur Folge, dass in der Folie an definierten Stellen die Farbe schmilzt, verflüssigt und so auf das Druckobjekt übertragen wird.

Produktmerkmale:

  • Maximale Produktivität und Wirtschaftlichkeit bei geringster Standzeit
  • Saubere Drucktechnik ohne Trocknungszeiten
  • Hohe Flexibiltät: Integration in intermittierend sowie kontinuierlich arbeitenden Verpackungsmaschinen
  • Hohe Auflösung von 300 dpi für beste Druck
qualität, vor allem bei Logos,  kleinen Schriften und Barcodes
  • Große Druckflächen
  • Druckbereich frei programmierbar
  • Minimierung der Rüstzeiten für Druckbild
wechsel
  • Hohe Druckgeschwindigkeiten und Taktleistungen
  • Leicht bedienbar: Intuitive Bedienoberflächen mit Touchscreens
  • Wirtschaftlichkeit: Farbbandrestanzeige zum schnellen Farbbandwechsel, optimale Farbbandausnutzung

Oberflächen

Das Druckmedium muss bei diesem Verfahren nicht unbedingt Standardfolie sein. Es muss lediglich die Thermotransferfolie und die Temperatur auf das zu bedruckende Medium abgestimmt werden, dann können die meisten festen Oberflächen bedruckt werden. Einschränkungen liegen vorwiegend in der Verfügbarkeit geeigneter Transferfolien.
Eingesetzt wird ein Thermotransferdrucker oft zum Druck von dauerhaften Etiketten, die beispielsweise auf lang haltbaren Gütern zur Teilekennzeichnung mit Seriennummern aufgebracht werden und die gesamte Lebensdauer dieses Teiles überdauern sollen. Thermotransferdruck gehört daneben zu den häufigen Druckverfahren für das direkte Bedrucken dreidimensionaler Objekte. Für den automatisierten Produktionsprozess werden geeignete Drucker – oft als Bestandteil von Industrierobotern – aus Standardkomponenten (Baugruppen) individuell konfiguriert.

Intermittierend und Kontinuierlich

Der Dynacode II lässt sich sowohl im intermittiernden als auch im kontinuierlichen Druckbetrieb einsetzen:

  • Intermittierender Druck
    
Druck im Stop-and-Go-Verfahren. Sobald das Band hält, erfolgt der Druck, indem sich der Druckkopf absenkt und sich über die Druckfläche bewegt.
  • Kontinuierlicher Druck

    Das Band hält hier nicht an und der Druck erfolgt im laufenden Prozess am sich bewegenden Objekt. Anhand einer Markierung erhält das System ein Signal zum Start des Druckvorgangs.